Ringtreffen der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte

Burladingen. Die Narrenzunft Nautle ist zum dritten Mal Gastgeber des Ringtreffens der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte. Neben einem vielseitigen Rahmenprogramm werden am Sonntag mehr als 4000 Hästräger erwartet.

Los geht das farbenprächtige Spektakel am Samstag 4. Februar um 13.30 Uhr

an der Zunftstube mit einem Kinder- und Jugendnachmittag. Auf der eigens aufgebauten Bühne werden unter anderem Gruppen aus Obermarchtal, Blau-stein, Bad Buchau, Gammertingen und Steinhilben mit Brauchtumstänzen und Musikstücken auftreten. Aus Burladingen bereichern der Katholischer Kindergarten, der Jugendfanfarenzug und die Mini-Lumpenkapelle der Stadt-kapelle das Programm. Um 16.00 Uhr stellt die Narrenzunft „Horig“ aus Gammertingen, die Patenzunft der „Nautle“, den Narrenbaum. Um 17.30 Uhr findet für die Narren in der St. Fidelis Kirche Burladingen eine Messe, zelebriert durch Weihbischof Johannes Kreidler und Pfarrer Konrad Bueb, mitgestaltet vom Nautle Chor statt. Ab 20.00 Uhr findet in der Stadthalle der Ringball für die Mitglieder der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte statt, während bei der Zunftstube mit Barzelt und DJ sowie in verschiedenen Besenwirtschaften und Lokalen die Partynacht steigt. Am anderen Morgen findet ebenfalls in der Stadthalle der Zunftmeisterempfang der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte statt und um 13.30 Uhr gibt es den großen Narrensprung vom Kreisverkehr zum Festplatz mit rund 4000 Hästrägern. Für beste Bewirtung an der Zunftstube, auf dem Festplatz und in verschiedenen Besenwirtschaften entlang der Umzugsstrecke ist gesorgt.


Die Geschichte der Burladinger Narrenzuft
Burladingen (hp). Der erster Läuferspruch stammt aus dem Jahr 1901, aus die-sem Jahr sind auch der erste Fasnetsumzug in Burladingen und das erste Fasnet-spiel übermittelt. 1939 wurde die Burladinger Fasnetsgesellschaft „Rat der Naut-le“ gegründet und im Jahr 1950 wurde die Burladinger Fasnet nach dem Krieg wiederbelebt. 1969 wurde die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) gegründet, der 1975 die Gründung des Fasnetsverein „Nautle“ folgte, was mit dem ersten Bürgerball in der Stadthalle einherging. 1977 wurde die Burladinger Fasnetsfigur „Nautle“ der Öffentlichkeit vorgestellt, ehe man 1979 in die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte aufge-nommen wurde. Im selben Jahr wurde die Gesangsgruppe „Dredaudler“ gegrün-det, 1982 wurde das erste Nautle-Theater aufgeführt. 1983 war die Narrenzunft Nautle zum ersten Mal Gastgeber eines Ringtreffens, 1988 wurde der Fanfaren-zug ins Leben gerufen. Im Jahr 2000, in dem auch die Zunftstube eingeweiht wurde, war man zum zweiten Mal Gastgeber des Ringtreffens der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte. 2003 wurde die zweite Fasnetsfigur der Narrenzunft, der Buchhaldenbutz vorgestellt. Im Jahr 2006 fand die vielbeachte-te Wiederbelebung des Burladinger Fasnetspiels statt. Mit dem diesjährigen, nunmehr dritten Ringtreffen in Burladingen, steht ein neuerlicher Höhepunkt an.


Die Fasnetsfiguren der Narrenzunft
Beschreibung Nautle
Der Nautle war nach mündlicher Überlieferung ein altes, knickriges Albbäuer-lein, das neben der Landwirtschaft mit verschiedenen Hausiererwaren handelte. Der Begriff Nautle ist ein alter Übernahme der Burladinger und wurde deshalb als Symbolfigur für die Burladinger Fasnet übernommen. Die Figur, die neben der Holzmaske, Pfeife, Schnupf- und Halstuch auch noch ein landwirt-schaftliches Gerät im bäuerlichen Jahresablauf (gegliedert in die vier Jahreszei-ten) mit sich führt, wird charakterisiert mit dem alten Spruch: „Witzig und gradraus, bockboinig bis detnaus und wenn's sei muaß au saugrob, des isch da Nautle ihra Lob.„


Beschreibung Buachhaldabutz
Ein alter überlieferter Spruch besagt:
„ S'Burladinger Holz isch s'bescht Holz vo älla Hölzer“. Diese Aussage deutet darauf hin, dass die Beziehung der Burladinger zu ihrem Wald seit jeher sehr eng war. Als eine der waldreichsten Gemeinden von Baden-Württemberg spielte der wirtschaftliche Faktor Wald, insbesondere die vorherrschende Buche eine große Rolle. Mit der Schaffung des Buachhaldabutz wollte die Narrenzunft Nautle diesem Umstand Rechnung tragen. Der Name der neuen Maske setzt sich zusammen aus dem Gewann „Buchhalde“ und der Fasnetsfigur Butz, die im hohenzollerischen Raum sehr verbreitet und auf verschiedenste Weise dargestellt wird. Die Maske soll die Buche mit der ihr eigenen Charakteristika darstellen. Herausgearbeitet wurden deshalb die Bucheggern, Laubrispen und Astgabelungen. Entsprechend der Schönheit des Waldes, wie sie von einem Spaziergänger an einem hellen Frühlingstag empfunden wird, ist diese Maske zum Einen freundlich gehalten. Als Gegensatz gibt es zum Anderen auch eine unfreundliche, dämonische Maske, die die Gefühle des Menschen an einem kühlen, nebligen und dunklen Herbsttag im Wald wiederspiegelt. Das Plätzleshäs zeigt die vielfältigen Farben des Laubwaldes im Wandel der Jahreszeiten, die einzelnen Plätzle haben die Form von Buchenblättern. Der Gürtel mit den Glocken soll eine Verbindung zu dem Geläut der Arbeitspferde herstellen, die in früherer Zeit bei der Holzarbeit eingesetzt wurden. Als närrische Attribute führt der Buachhaldabutz Lärminstrumente aus Holz oder einen naturgewachsenen „Buchenprügel“ mit sich.

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Burladingen
04 Februar , Samstag 13:30

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