Workshop: Reisen in ein unerforschtes Land …

WORKSHOP: REISEN IN EIN UNERFORSCHTES LAND …
Eine schamanische Sicht und einen anderen Umgang mit psychiatrischen Diagnosen wie Psychose, Depression und Demenz. Das geht weit über, bei uns bekannte, psychotherapeutische Theorien hinaus.

Wer jemals selbst von einer psychiatrischen Diagnose betroffen

war oder Betroffenen nahe stand, hat es erfahren: Unsere Krankenhausmedizin ist oft sehr hilflos angesichts der Not psychisch erkrankter Menschen und ihrer Familien.
Aus dieser Ohnmacht heraus versteht sich das Bemühen, alles was den Rahmen des „Normalen“ sprengt, mit Medikamenten betäuben zu wollen. Wenn das die einzig effektive Möglichkeit zu sein scheint, ist das sogar verständlich. Viele Psychiater kennen leider nichts anderes und die Pharmagiganten tun ihren Teil dazu, dass das so bleibt.

Aber es gibt andere Sichtweisen und andere Umgangsweisen mit Psychosen, Depression und Demenz. Diese Ansätze werden in ersten Ansätzen auch in der Psychiatrie schon diskutiert.

Allerdings sind die Möglichkeiten der Umsetzung im klinischen Rahmen begrenzt und manches ist dort bei Weitem noch nicht zu Ende gedacht. Doch diese kleinen Bemühungen machen Hoffnung auf einen anderen Umgang mit Menschen, die die üblichen Koordinaten für ihr Leben verloren haben.
Eine schamanische Sicht auf das was bei uns gelegentlich „Wahn“ oder „Trauer“ oder „Altersdummheit“ heisst, findet neue und systemische Wege in diesem weitgehend unerforschten Land. Diese Routen sind bei uns aber kaum bekannt und werden deshalb auch nicht gelebt. Das soll sich ändern.

Eine schamanische Heilkunde hat außerdem genaue Vorstellungen von der Prophylaxe psychischer Erkrankungen in einer sinnentleerten und zersplitterten Alltagswelt. Diese Sicht geht über, bei uns bekannte, psychotherapeutische Theorien weit hinaus und eröffnet eine inspirierte Sicht von vielen Möglichkeiten der Begleitung Betroffener. Aber nichts davon ist eine „instant“ Lösung.

Ein anderer, respektvoller Weg mit diesen Diagnosen im Alltag kreativ umzugehen, erfordert erheblichen Einsatz und ein radikales Umdenken von allen Beteiligten. Da ist es mit gut gemeinten Gesten und tröstenden Worten nicht getan. Nur eine Reise in die unerforschte Welt derjenigen die aus unserer gemeinsamen Alltagsrealität geflohen sind, macht uns zu nützlichen Komplizen.

Aber dann sind trotz schwerer Diagnosen bereichernde Lebenserfahrungen möglich und das gilt auch für alle Beteiligten.

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